Wie können wir als künstlerisch agierende Menschen mit unserer Arbeit in gesellschaftliche, soziale und/oder politische Prozesse eingreifen. Mit welchen Mitteln verschaffen wir unsereren Denk- und Arbeitsansätzen Raum in unserem direkten Umfeld und darüber hinaus.

Mit der Krise in Europa, welche auf der kanarischen Insel deutlich zu spüren ist, stellen sich Fragestellungen, ob und wie wir als Kunstschaffende Utopien entwickeln und damit einen Anstoß für eine grundsätzlich andere Sichtweise entwickeln können. Dabei sind nicht die Ergebnisse in erster Linie wichtig, sondern der aktive Prozess individuell und gemeinsam an einem Thema zu arbeiten, sich auszutauschen, Eindrücke mitzunehmen, usw.

Alle Medien zur individuellen Arbeit sind willkommen: Zeichnung, Malerei, Fotografie, Video, Installation, Performance, Musik, Tanz,…..

Utopien zeichnen sich dadurch aus, dass die Ideen, die sich entwicken zu dem Zeitpunkt, an dem sie erdacht werden, nicht oder noch nicht möglich sind. Es gibt also noch keinen Ort auf der Welt für sie. Teilnehmende des Symposiums UTOPIA entwickeln künstlerisch kreative Modelle für die entwickelten Fragestellungen, die zwar nicht an die zeitgenössischen, historisch-kulturellen Rahmenbedingungen gebunden sind, die jedoch erste Ansatzpunkte einer Verortung der entwickelten Ideen, Vorstellungen,Wunschträumen, usw. erkennen lassen.