Wie viel braucht es zum persönlichen Glück? Ein Lottogewinn, eine große Villa am Meer, ein teures Auto…? Fragen in einem kleinen Dorf am Rande Europas, dort, wo Wünsche aufgrund dem Mangel an Eingebundensein in die große Welt, der Arbeitslosigkeit, dem niedrigem Verdienst, ….. groß sein könnten. Doch es zeigt sich bei der Recherche und in Gesprächen zur Realisation dieser Arbeit ein anderes Bild. Die großen Wünsche bleiben meist ungenannt. Diese sind auch gar nicht gewollt. Ein Schuster wünscht sich beispielsweise den besten Schuh seines Lebens zu machen und er weiß das er nach jedem Schuh den er macht immer noch einen Schritt bis zum ultimativ Besten vor sich hat.

Das Paradies liegt also greifbar nahe, es ist erreichbar und es liegt an uns, wie intensiv wir uns diesem nähern widmen und welche Mühe wir uns dafür geben. Die Antworten die mir auf meine Frage gegeben wurden zeugen auch von dem Stolz, Schmied des eigenen Glücks zu sein und nicht dem Unmöglichen und /oder Träumereien zu verfallen.

Die Arbeit entstand im Rahmen des Symposiums UTOPIA 2013 und gehört zu einer Reihe von Arbeiten die sich mit dem Thema Utopie auseinandersetzen. Mittels Videoaufnahmen sammelte ich vor Ort Meinungen, Wünsche, utopische Gedanken und applizierte Kernaussagen der Gespräche auf T-Shirts, mit welchen die entsprechenden Botschaften nach außenGETRAGEN und ÜBERTRAGEN werden konnten.