Ausgehend der Beschäftigung mit dem utopischen Gedanken nach Ernst Bloch entwickelte sich ein Projekt, das dem der Utopie, dem von Bloch beschriebenen “Nicht-Ort” sehr nahe, manches mal vielleicht auch diametral gegenüber steht, der Heimat.

Wie in vielen anderen Projekten, die ich in den letzten Jahren realisierte, nähere ich mich diesem Thema durch eine sehr persönliche Untersuchung. In Interviews mit Freunden und Verwandten, die sich, bedingt durch ihre räumlichen Verhältnisse und/oder dem Verlust von nahe stehenden Menschen, intensiv mit diesem Begriff auseinandersetzen, möchte ich einen Ansatzpunkt meines eigenen Verhältnisses zu “meiner Heimat” entwickeln.

Während der ersten Aufnahmen ist mir bewusst geworden, dass ich mich einerseits bereits mit der Arbeit “mi isla” erstmals diesem Thema intensiv näherte und dass sich daraus ein weiteres “Porträt” entwickelt. Nicht als Personen- sondern als Landschaftsporträt einer begrenzten Region.

Die hier gezeigten Fotos zeigen Ansatzpunkte zur Realisation der Videoarbeit, die ich ab 2013 begonnen habe zu sammeln.