atist heritage zeigt Fotos, die an der Südspitze am äußersten Westen Europas aufgenommen wurden. Der Ort wie auch der gesamte Landstrich ist stolz auf einen bereits verstorbenen Künstler, der bis heute nicht nur verehrt, sondern auch vermarktet wird. Dies führte vor Jahren zu Überlegungen, dass man auf einem großen Areal, welches als Bauland ausgewiesen wurde, die dort entstehenden Straßenzüge berühmten Künstlern des Landes widmen könnte.

Nachdem das Areal erschlossen war, wurde das gesamte Vorhaben wegen Korruptionsvorwürfen gestoppt. Die bereits entstandenen Straßenzüge trugen bereits die Namensschilder entsprechend großer, national wie international bekannter Künstler. Der größte Teil des Areals ist seither und bis heute eine Brache. Die Straßenschilder stehen nun als skulpturale Objekte vor einer zunehmend verwaisten Landschaft, welche ihrer Identität beraubt und darüber hinaus vergessen wurde.

Die Repräsentationskraft ist verloren gegangen, die ästhetische Kraft aber wächst in dem Maße weiter wie die Gegend zunehmend verfällt.